Dienstag, 14. August 2012 Dietmar Nikolai Webel

1. Tag: Der Start einer politischen Reise

Viele Väter strampeln sich für ein paar wenige Stunden mit ihren Kindern regelrecht ab. Einige haben überhaupt keine Möglichkeit ihren Kindern ein Vater zu sein. Und das einfach, weil die Mutter keinen Kontakt mehr zum Kindesvater wünscht. Übrigens war dies einer der Gründe, warum Mütter kein gemeinsames Sorgerecht haben wollen. 3 Väter strampeln sich nun öffentlichkeitswirksam für einen respektvollen Umgang mit allen Vätern ab.

Das Ziel ist klar: Es geht nicht nur zur Demo nach Berlin, sondern es geht um Geschlechtergerechtigkeit. Warum sollen Väter in Deutschland Eltern 2. Klasse sein und bleiben? Die Politiker machen Gesetze von gestern, die den Vätern von heute nicht gerecht werden. Selbstverständlich wollen die Väter von heute Spaß mit ihren Kindern haben, aber eben auch Verantwortung übernehmen. Und das sollte selbstverständlich sein. Wer von den Politikern für die Widerspruchslösung stimmt provoziert den Widerspruch vieler Mütter gegen die Väter. Denn auch nach den Reförmchen werden viele Mütter immer noch keinen Umgang mit dem Kindesvater wollen. Ob der folgende Rechtsstreit auf dem Jugendamt oder dem Familiengericht die Eltern für eine gemeinsame elterliche Verantwortung befähigt? Es bleibt zu bezweifeln. Darum strampeln diese Väter etwa 500 km mit dem Rad. Ihre Botschaft: Allen Kindern zwei sorgeberechtigte Eltern! Und wir wünschen ihnen: Kette rechts!

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