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Donnerstag, 16. August 2012 Dietmar Nikolai Webel

3. Tag: Die Zukunft lässt uns nicht im Regen stehen

Nach den schönen Ausblicken im Waldgebiet von Thüringen, folgt nun das Flachland. Aber auch hier werden den Radfahrern die Kilometer nicht geschenkt. Der Himmel sorgte für Abkühlung und es regnete. Die nassen Sachen erschweren das Vorankommen. Wie viele Väter fühlen sich im Regen gelassen, wenn Umgänge boykottiert werden und ein ganzer Staat meint, man könne die Mutter ja nicht dazu zwingen. Oder die vielen nichtehelichen Väter, denen von den Müttern das Sorgerecht einfach so verweigert wird. Eine Studie des BMJ hat untersucht, warum Mütter die gemeinsame Sorge mit den Vätern ablehnen. Die Mutter möchte lieber alleine entscheiden - das reichte schon aus und dem Vater blieb lediglich ein Umgangsrecht.

Sie fallen mit ihren blau-roten Kleidungsstücken auf - und ein Teddybär "fliegt" auf dem Auto förmlich mit. Kinder wollen wissen, was es mit diesem Teddy auf sich hat. Schnell kommen sie mit dem Teddy in ein ernstes Gespräch. Und Nachmittag lichtet sich der Himmel und Sonnenlicht überschüttet und trocknet sie. Die Reise ist zwar anstrengend, aber es ist besser etwas zu tun, als depressiv zu werden. Günter trägt eine große Hoffnung im Herzen, denn seine Kinder wird er heute nicht mehr per Beschluss sehen können. Sie sind erwachsen. Er setzt sich für Fairness im Umgang mit Vätern ein und hat schon einige spektakuläre Aktionen durchgeführt. Beispielsweise ging der Vater Mühlbauer zum Heiligen Vater Benedikt, um auf die unhaltbare Situation für Väter und deren Kinder in Deutschland aufmerksam zu machen. Erst vor einigen Monaten hat der Heilige Vater mit klaren Worten auf diesen Besuch der deutschen Politik seine Antwort gegeben.

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