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Samstag, 25. Januar 2020 titelbach.tv

Filmkritik zu "Weil Du mir gehörst"

„Ich hasse ihn. Ich wünschte er wäre tot“, sagt ein Kind über ihren Vater. Vor einem Jahr noch waren die beiden ein Herz und eine Seele. Der Fernsehfilm „Weil du mir gehörst“ (SWR / FFP New Media) erzählt davon, wie es dazu kommen konnte. Sieht man zunächst eine Mutter, die liebevoll mit ihrer Tochter umgeht, so werden die Manipulationsstrategien bald immer offensichtlicher. Autorin Katrin Bühlig und Regisseur Alexander Diebach zeichnen diesen tragischen, gut recherchierten Entfremdungsprozess, bei dem die Frau stets die Aktive ist und der Mann in die Rolle des Reagierenden gedrängt wird, sehr sachlich & in angemessen zurückhaltender Inszenierung bis zur finalen Auseinandersetzung am Oberlandesgericht nach.

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