Es gibt eine Papa-Welt und eine Mama-Welt, und beide sind gut

Ein Jahr lang schrieb die SZ-Magazin-Autorin Lisa Frieda Cossham in ihrer Kolumne über ihr Leben als »Teilzeit-Mutter«. Nach der Trennung vor drei Jahren hatte sie mit ihrem Mann Jan entschieden, dass die gemeinsamen Töchter Martha und Louise (heute 13 und 11) abwechselnd eine Woche bei ihr und eine beim Vater sein sollten. In den 52 Folgen ihrer Kolumne schilderte sie seitdem eindrücklich, wie sie in den Nicht-Töchter-Wochen mit der neugewonnenen Freiheit umgeht, aber auch die Selbstverständlichkeit und Geborgenheit der Familie vermisst. Während Jan mit seiner neuen Partnerin Anna inzwischen eine große Patchworkfamilie hat, lebt die Autorin nun, am Ende der Kolumne, in den kinderlosen Wochen allein.