Kristina Schröder beruft Sachverständigenkommission für die Erstellung des 14. Kinder- und Jugendberichts

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder hat heute im Namen der Bundesregierung zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beauftragt, den 14. Kinder- und Jugendbericht zu erstellen. Die Bundesregierung ist verpflichtet, Bundestag und Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen vorzulegen. "Es geht darum, ein aktuelles Lagebild über die Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu zeichnen", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Deswegen soll der 14. Kinder- und Jugendbericht fokussiert werden auf die Bewertung der Kinder- und Jugendhilfe und ihren Beitrag zu einem gelingenden Aufwachsen junger Menschen in unserer Gesellschaft." Der Bericht wird Bundestag und Bundesrat zusammen mit der Stellungnahme der Bundesregierung Anfang 2013 vorgelegt.

 

In der Kommission ist das Fachwissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen, sowie von erfahrenen Persönlichkeiten aus der Praxis versammelt. "Ihre Aufgabe als Sachverständige wird es sein, mit fundierten Vorschlägen dazu beizutragen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft faire Chancen haben. Die Kinder- und Jugendhilfe daraufhin auszurichten, ist eine fachlich wie politisch anspruchsvolle Aufgabe. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich auf Ihr Wissen und Ihre Erfahrung zählen kann", erklärt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Die Mitglieder der Kommission heißen:

 

Prof. Dr. Sabine Andresen, Universität Bielefeld, FB Pädagogik

Gaby Hagmans, Sozialdienst Katholischer Frauen, Bundesgeschäftsführerin

Prof. Dr. Nadia Kutscher, Katholische Hochschule NRW, FB Sozialwesen

Prof. Dr. Thomas Olk, Universität Halle, Bereich Sozialpädagogik und Sozialpolitik

Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts

Prof. Klaus Schäfer, Abteilungsleiter im MGFFI (NRW), ab Juli 2010 im Ruhestand

Prof. Dr. Bernd Seidenstücker, Hochschule Darmstadt und TU Berlin

Prof. Dr. C. Katharina Spieß, FU Berlin und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Wolfgang Trede, Landkreis Böblingen, Leiter des Jugendamts

Prof. Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Joachim Wabnitz, Hochschule Rhein-Main