Das Frühstück ist gerade erst vorbei, als Steffen Krieg klar wird, dass es so nicht weitergehen kann. Er und seine Frau Kathrin haben ein paar Minuten, um sich abzusprechen und den Tag zu planen. Der einjährige Sohn Tom-Alexander sitzt mit ihnen am Tisch. Jan, vier Jahre alt, darf in seinem Zimmer noch ein bisschen spielen, bevor es in die Kita geht. Es ist der einzige Moment Ruhe, der ihnen für den Rest des Tages bleibt. Aber was heißt das schon: Ruhe. Steffen Krieg hat das Gefühl, dass es die in seinem Leben schon lange nicht mehr gibt.