Postpartale Depression betrifft zunehmend mehr Väter

Postpartale Depression war lange Zeit ein Tabuthema, doch inzwischen scheint sich die Stigmatisierung endlich zu legen – spätestens, seit auch Hollywood-Stars offen über dieses Problem sprechen. Dennoch blieb die Depression nach der Geburt eines Kindes bislang ein Frauenthema, doch auch das hat sich nun geändert. Trotz anfänglicher Skepsis, die in diversen sozialen Medien kursierte, sind nämlich auch Männer davon betroffen. So leiden ersten Schätzungen zufolge etwa 10 % der Väter an einer Postpartalen Depression. Was übrigens der doppelte Wert im Vergleich zum „typischen“ Vorkommen von Depressionen bei Männern ist. Während eine hormonelle Veränderung als Grund bei Müttern bekannt ist, bliebt die Ursache bei Vätern aber lange unbekannt. Um das herauszufinden wurde getestet ob die Ebenen an Testosteron in Zusammenhang mit dem Risiko einer postpartalen Depression während der frühen Elternschaft stehen.