Scheidungskinder im Spannungsfeld

In der Debatte um eine gemeinsame Obsorge stehen Scheidungskinder im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Justizminsterin Bandion-Ortner fordert eine automatische gemeinsame Obsorge beider Elternteile nach einer Scheidung. Eine gemeinsame Elternschaft trotz Konflikten und Trennung ist wünschenswert, haben doch Kinder das Recht auf eine kontinuierliche Beziehung zu beiden Elternteilen. Die gemeinsame Verantwortung von Vater und Mutter für die Kinder rückt dadurch ins Blickfeld. Eine diesbezügliche Gesetzesänderung ist zu begrüßen. Nicht vergessen werden darf jedoch, dass in schwierigen Trennungssituationen flankierende Maßnahmen finanziert werden müssen. So ist die Finanzierung in den beiden vom Vorarlberger Kinderdorf betriebenen Besuchscafés aufgrund der neuen Richtlinien mehr denn je ungesichert.

 

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