Väter müssen ihre Rolle in der Familie neu erfinden

In vielen Familien hat sich an dem eigentlich längst überholten Rollenbild von Vätern und Müttern noch immer wenig geändert: Haushalt und Kinder sind nach wie vor ganz überwiegend Frauensache. Zu oft beschränkt sich die familiäre Teilhabe der Väter darauf, das Haupteinkommen zu verdienen und vielleicht gelegentlich den Müll hinauszubringen oder einmal im Jahr das Obstbäumchen im Garten zu trimmen. An Entschuldigungen mangelt es dabei nicht. Neben der beruflichen Belastung wird gerne ins Feld geführt, Frauen seien für die Kindererziehung einfach besser geeignet. Schließlich gilt es ja auch als Allgemeingut, dass sie im Durchschnitt eine höhere emotionale Intelligenz aufweisen als ihre männlichen Pendants. Ausreden, die, wenn überhaupt, nur sehr bedingt gelten können. Denn gerade weil Männer und Frauen unterschiedliche Eigenschaften haben, ist eine nahe und intensive Beziehung zum Vater für ein Kind, egal ob Junge oder Mädchen, ungeheuer wichtig.

 

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