Väter, rudert zurück zur Familie!

Er hat zwei Kleinkinder und ein Baby zuhause. Die spielen oder brabbeln manchmal selbst, es vergeht aber kaum eine halbe Stunde von den 16 Stunden, die sie jeden Tag wach sind, wo nicht mindestens eins unterhalten oder auch nur gewickelt werden will. Dazu kommt eine Menge Hausarbeit. Das meiste davon übernimmt Schriftsteller Björn Vedder in der coronabedingten Krise, weil seine Frau im Moment beruflich Vorfahrt hat. Die Tage sind oft zäh und lang für ihn. Für ihn ist das eine Zeitenwende – wir sprachen mit ihm darüber, und wie er sich die Väter der Zukunft vorstellt und warum die sich endlich mal aus einem veralterten Rollenbild verabschieden sollten.