Vatertag 2020

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neue Pressemitteilungen

Mittwoch, 06. Mai 2020 VAfK-Pressemittteilung

Betreuung durch den Vater hat Vorrang vor der Kita

Amtsgericht München sichert die Betreuung der Tochter durch den Vater in der Corona-Krise. Die Mutter wollte sie stattdessen lieber in die Kita geben. Ein zu hohes Risiko, entschied das Gericht. Die öffentliche Darstellung des...[mehr]

Mittwoch, 22. April 2020 VAfK-Pressemitteilung

Entfremdung eines Kindes ist Missbrauch und kein Kavaliersdelikt

Trennungs-Kinder sind entfremdenden Elternteilen häufig schutzlos ausgeliefert und leiden unter den Folgen meist ein Leben lang. Anlässlich des Internationalen Tages der Eltern-Kind-Entfremdung am 25.04.2020 mahnt der Verein...[mehr]

Mittwoch, 29. Januar 2020 VAfK-Pressemitteilung

Warum Kinder einen geliebten Elternteil ablehnen müssen

Eltern Kind-Entfremdung wird als Missbrauch am Kind häufig ignoriert. Der ARD-Spielfilm „Weil Du mir gehörst“ rückt dieses Phänomen zur Prime-Time ins Bewusstsein der Menschen. Es braucht vor allem mehr Zivilcourage um Kinder zu...[mehr]

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Beteiligung

Gerichtsverfahren sind belastend - dies gilt umso mehr, wenn es hierbei um Kinder geht. Der Gesetzgeber hat, nach mehrfacher Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, mit dem Vorrang- und...[mehr]

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Veranstaltungen

Mittwoch, 27. Mai 2020 WDR

Kampf ums Kind – Trennung und ihre Folgen

Wenn die Liebe aus ist und sich Eltern trennen, muss auch geregelt werden, wie die gemeinsamen Kinder in Zukunft leben und betreut werden sollen. Die meisten Mütter und Väter erziehen die Kinder weiterhin gemeinsam. Aber bei...[mehr]

bundesweite Demo in Berlin

Von 2001 bis 2012 organisierte der Bundesverein Demos in Berlin. Auf dem Bild machen die Demonstranten einen Zwischenstopp auf der Treppe am Gendarmenmarkt und warten auf die Abschlusskundgebung.

Nachrichten

Donnerstag, 21. Mai 2020 Pressemitteilung Bundesforum Männer

Väterpolitische Perspektiven zum Vatertag 2020

An Christi Himmelfahrt wird traditionell der Vatertag begangen. Doch durch die Corona-Pandemie ist in diesem Jahr vieles anders als gewohnt. Das Familienleben hat sich drastisch verändert. Das betrifft Mütter, Kinder und Väter.[mehr]

Donnerstag, 21. Mai 2020 Dipl.-Päd. Uli Severin

Zum Vatertag 2020 eine groteske Geschlechterdebatte

Wer in den letzten Wochen die Diskussion um die Auswirkungen der Coronavirus-Krise und des damit verbundenen Kontaktverbotes auf das Familienleben verfolgt erlebt – aus Vätersicht – eine geradezu groteske Geschlechterdebatte. [mehr]

In Niedersachsen gibt es laut Sozialministerium bislang keine Hinweise auf eine Zunahme von häuslicher Gewalt in der Corona-Krise.[mehr]

Dienstag, 19. Mai 2020 Süddeutsche Zeitung

"Du bist Luft"

In Nürnberg gibt es eine Schutzstelle für Männer, die Opfer häuslicher oder sexualisierter Gewalt geworden sind. Was einer ihrer Bewohner erlebt hat und warum die Leiterin der Einrichtung gegen Vorurteile kämpfen muss.[mehr]

Die Corona-Krise hat viele Trennungsvätern vor einschneidende Probleme gestellt. Zu Beginn der Kontaktbeschränkungen standen Umgangsfragen im Mittelpunkt, jetzt sind es verstärkt Unterhaltsfragen. Die Anfragen bei ISUV, dem...[mehr]

Vatertags-Kanu-Tour 2018 des Kreisvereins Frankfurt/M.
Plenum beim Elternkongress 2018 in Karlsruhe
Infotisch zur Unterschriften-
sammlung Doppelresidenz

Aus dem Verein

Persönlicher Nachbericht zur Veranstaltung in Hamburg, die unter einem politischen Schwerpunkt stand und gemeinsam vom VAfK, ISUV Hamburg und Papa-Mama-Auch umgesetzt wurde. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Orga-Team in...[mehr]

Dienstag, 29. Januar 2019 Rüdiger Meyer-Spelbrink

Neujahrsempfang VAfK-Frankfurt

Gutbesuchter Neujahrsempfang mit vielen geladenen Gästen, u.a. vom VAMV und dem Sprecher der LAG Väter in Hessen, Ulrich Kuther.[mehr]

Samstag, 19. Januar 2019 Rüdiger Meyer-Spelbrink

Klausur der AG Beratungsarbeit

Zum 2. mal traf sich die bundesweite Arbeitsgruppe Beratungsarbeit in Wiesbaden. Dort wurde ein Entwurf für ein Konzept einer aufeinander abgestimmten Beratungsarbeit, Schulung der Berater und Qualitätsmanagement im VAfK...

Inhaltliche Positionen des Väteraufbruch für Kinder e.V.

offizielle Beschlüsse der Bundesmitgliederversammlung zur inhaltlichen Ausrichtung der Vereinsarbeit

Ziel des Väteraufbruchs für Kinder e.V. ist es, das Aufwachsen von Kindern in ihren Familien durch ein verstärktes Engagement ihrer Väter und durch kooperative Elternschaft, insbesondere nach Trennung und Scheidung, nachhaltig zu verbessern.

Der VAfK versteht sich als Verein für Kinderrechte, als Familien- und Elternverband und als Organisation, die eine fürsorgende und liebevolle Beziehung beider Eltern zu ihren Kindern stärkt sowie für die Gleichstellung von Müttern und Vätern eintritt.

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Elternverantwortung hat Vorrang!

Mit der Entwicklung neuer Grundsätze hat der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VAfK) das neuste Urteil des EGMR aufgegriffen. Stärker als bisher sollen Gesellschaft und Politik die Bindungen zwischen Kindern und ihren Eltern als Grundlagen des sozialen Zusammenhalts der Familien herstellen, fördern und schützen.

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In Deutschland ist inzwischen jedes dritte Kind von der Trennung seiner Eltern betroffen. Wenn ein Elternpaar sich trennt oder sich scheiden lässt, gehen Mann und Frau auseinander – als Vater und Mutter bleiben sie zusammen in der Verantwortung. Nach Trennung und Scheidung wird jedoch häufig wieder auf ein tradiertes Betreuungsmodell zurückgegriffen: Die Mutter kümmert sich um die Betreuung der Kinder, der Vater um die materielle Versorgung.

Kinder brauchen beide Eltern für eine förderliche Entwicklung. Das Betreuungsmodell der Paritätischen Doppelresidenz ermöglicht paritätische Elternschaft auch nach Trennung und Scheidung und gewährleistet somit die Aufrechterhaltung und Förderung der Beziehung des Kindes zu seinen beiden Elternteilen. Dies entspricht den Vorgaben des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention.

Während das „Residenzmodell“ einen „Lebensmittelpunkt“ des Kindes bei einem „Hauptaufenthalts-Elternteil“ und „Umgangszeiten“ beim anderen, getrennt lebenden „Besuchs-Elternteil“ festlegt, bedeutet die Paritätische Doppelresidenz die gleichwertige, abwechselnde Betreuung von Kindern durch ihre getrennt lebenden bzw. geschiedenen Eltern.

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Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGMR) vom 3.12.2009 im Fall Zaunegger müssen auch in Deutschland Väter, die mit der Mutter ihres gemeinsamen Kindes nicht verheiratet sind, einen Zugang zur gemeinsamen elterlichen Sorge erhalten, der unabhängig von der mütterlichen Zustimmung ist. Der Väteraufbruch für Kinder e.V. empfiehlt als Lösung die gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsanerkennung, möglichst ab Geburt als Regelfall auch für alle nicht miteinander verheiratete Eltern. In einigen wenigen Ausnahmefällen, die gesetzlich genau zu bestimmen sind, mag diese Regel ausgesetzt sein. Notwendiger Teil dieser Lösung ist, dass die Vaterschaftsanerkennung ohne die Zustimmung der Mutter oder Dritter wirksam werden soll, aber begleitet werden muss von einer eidesstattlichen Erklärung des Anerkennenden, der Mutter in der Empfängniszeit beigewohnt zu haben. Darüber hinaus hat der Anerkennende vorab in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung nach BGB § 1598a einzuwilligen. Eine genetische Abstammungsuntersuchung kann unterbleiben, wenn die Mutter die Erklärung des Vaters bestätigt.

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Allen Kindern beide Eltern von Anfang an – Gesellschaftliche Gleichstellung von Vater und Mutter ab Vaterschaftsanerkennung

Kinder nicht verheirateter Eltern, die keine Sorgeerklärung vor der Geburt ihres Kindes abgegeben haben sind rechtlich erheblich dadurch benachteiligt, dass sie nur einen sorgeberechtigten Elternteil haben. Es ist im Interesse der Kinder, dass beide Eltern ab der Geburt das gemeinsame Sorgerecht haben. Unser Grundgesetz sieht nicht vor, dass Eltern in Abhängigkeit vom Personenstand (weil verheiratet) in eine betreuende, sorgeberechtigte Mutter und umgangsberechtigten Vater geteilt werden. Vielmehr ist es die Pflicht beider Eltern ihr Kind zu versorgen, zu betreuen und zu erziehen.

Unmittelbar nach der Geburt des ersten Kindes muss sich die Familie neu „organisieren“. Sind die Väter noch bei der Geburt dabei, so bleibt die Mutter oft wenige Tage nach der Entbindung mit dem Kind alleine zu Hause während der Vater arbeitet. Sinnvoll wäre hier eine mehrwöchige gemeinsame Familienfindungsphase in der auch der Vater gesetzlich von der Arbeit freigestellt wird (Elternschutzgesetz).

Die gemeinsame elterliche Sorge soll begründet werden, wenn „die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht“ (§1626a BGB). Zur Auflösung der gemeinsamen Sorge gem. §1671 (2) BGB ist es dann aber ausreichend, wenn eine Einzelsorge dem Kindeswohl „am besten entspricht“. Dies führt regelmäßig dazu, dass Eltern in einen Wettbewerb getrieben werden, wer „der beste“ Elternteil für ein Kind ist. Dies fördert Streit, – Streit der vor allem die Kinder belastet und in der Folge einen Elternteil zumeist unnötig der elterlichen Sorge enthebt. Ausschließlich Kindeswohlgefährdung soll die Aberkennung der gemeinsamen elterlichen Sorge rechtfertigen.

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Kinder benötigen neben elterlicher Zuwendung und Unterstützung auch finanzielle Mittel, um ihr Leben und ihre Entwicklung gestalten zu können. In intakten Familien werden diese Mittel gemeinsam von beiden Eltern aus dem gemeinsamen Haushaltseinkommen aufgebracht.

Nach einer Trennung der Eltern stellt sich die Frage, wie der Kindesunterhalt zukünftig geregelt werden soll. Der übliche Weg ist bisher, dass ein elterlicher Haushalt (in der Regel der Mutter) „Betreuungsleistungen“ aufbringt, während in der Regel der väterliche Haushalt für die Finanzierung der Kinder sorgt. Dies ist dem historischen Rollenverständnis geschuldet, dass die Kinderbetreuung Aufgabe der Frau, die finanzielle Versorgung Aufgabe des Mannes sei. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat diese Rollenverteilung vollkommen zu Recht als „ein völlig überholtes Familienmodell“ bezeichnet (Tagesspiegel vom 07.01.2015).

Dies ist jedoch weder gesellschaftlich gewollt, noch der Entwicklung der Kinder förderlich. Die gemeinsame Verantwortung beider Eltern, wie sie bereits in Art. 3 GG festgeschrieben ist, besteht auch nach einer Trennung der Eltern fort und sollte entsprechend ermöglicht und gefördert werden.

Moderne Eltern haben diese „klassische“ Rollenverteilung schon lange aufgebrochen und kümmern sich partnerschaftlich um Familien- und Erwerbsarbeit. Nach einer Trennung auf der Paarebene wollen Väter nicht in die Rolle des Allein-Ernährers gedrängt werden, sondern weiterhin die bisher praktizierte gemeinsame Betreuungs- und Erziehungsverantwortung für ihre Kinder, „auf Augenhöhe“ mit der Mutter, wahrnehmen. In der modernen Nachtrennungsfamilie sollte es keine „Allein-Erziehenden“ mehr geben.

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