Beteiligung

Dienstag, 24. November 2020

MITMACHEN: "Weil Du mir gehörst" beim 3Sat-Zuschauerpreis. Deine Stimme ist wichtig!

Vom 21.11.2020 (20 Uhr) bis zum 27.11.2020 (14 Uhr) steht "Weil Du mir gehörst" zur Wahl für den 3sat-Zuschauerpreis. Wir möchten Sie bitten, diesem bewegenden Film Ihre Stimme zu geben. Abstimmen können Sie unter https://www.br.de/fernsehen/3sat/3sat-zuschauerpreis-weil-du-mir-gehoerst-100.html oder per Telefon: 0137 4141 - 05[mehr]


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aktuelle Meldungen

Montag, 09. November 2020 rechtslupe.de

Vereinbarung zum Wochenendumgang – in Zeiten von Corona

Grundsätzlich ist es auf Grund der aus der Corona-Pandemie resultierenden Risiken und Restriktionen nicht erforderlich, eine besondere, der Situation angepasste generelle Neuregelung des Umgangs zu treffen. Diese Auswirkungen...[mehr]

Montag, 09. November 2020 faz.net

Emanzipation beginnt im Wohnzimmer, nicht im Parlament

Die erste Hälfte der Siebziger hatte aber noch ein anderes gesellschaftsrelevantes Ereignis in der Bundesrepublik zu bieten: die von der sozialliberalen Regierung 1973 verabschiedete Reform des Ehe- und Familienrechts. Zuvor...[mehr]

Sonntag, 08. November 2020 sueddeutsche.de

Väter in die Teilzeit

Viele Nachteile von Frauen im Beruf ließen sich ausgleichen - wenn mehr Väter in Teilzeit gingen und Unternehmen sowie Politik die Voraussetzungen dafür schüfen, dass dies einfacher möglich wird.[mehr]

Zwei Organisationen – ein Thema: Geschlechtliche Gleichstellung ist das gemeinsame Ziel des Deutschen Frauenrats und des Bundesforum Männer. Über Wege zum Ziel lässt sich trefflich streiten. Beide Bundesverbände haben in der...[mehr]

Donnerstag, 05. November 2020 Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Qualitätssteigerung bei familiengerichtlichen Gutachten: Abschlussbericht des Pilotprojekts „Professionelle Selbstkontrolle"

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Abschlussbericht zu dem von ihm geförderten Pilotprojekt „Professionelle Selbstkontrolle (Online Peer-Review-Verfahren)" des Kompetenzzentrums für Gutachten –...[mehr]

Veranstaltungen

Mittwoch, 27. Mai 2020 WDR

Kampf ums Kind – Trennung und ihre Folgen

Wenn die Liebe aus ist und sich Eltern trennen, muss auch geregelt werden, wie die gemeinsamen Kinder in Zukunft leben und betreut werden sollen. Die meisten Mütter und Väter erziehen die Kinder weiterhin gemeinsam. Aber bei...[mehr]

bundesweite Demo in Berlin

Von 2001 bis 2012 organisierte der Bundesverein Demos in Berlin. Auf dem Bild machen die Demonstranten einen Zwischenstopp auf der Treppe am Gendarmenmarkt und warten auf die Abschlusskundgebung.

Pressemitteilungen

Glückwunsch an Schauspieler Felix Klare und Autorin Katrin Bühling für die Auszeichnung mit dem Blauen Panther für die Umsetzung im Film „Weil Du mir gehörst“. Er leistete einen wichtigen Beitrag dazu, Eltern-Kind-Entfremdung...[mehr]

Mittwoch, 23. September 2020 VAfK-Pressemitteilung

Anstehende Familienrechtsreformen: ein verfassungswidriger Totalausfall

Lange wurden die überfälligen Reformen im Familienrecht angekündigt. Geliefert werden jetzt nur wenige, dazu noch verfassungswidrige Teilbereiche. Wichtige Reformen im Unterhaltsrecht oder zur Doppelresidenz (Wechselmodell)...[mehr]

Donnerstag, 06. August 2020 VAfK-Pressemitteilung

Familienrechtsreform: Ministerin Lambrecht tritt Kinderrechte mit Füßen

Die angedachte Reform des Abstammungsrechts verstößt elementar gegen die Kinderrechte – die die Ministerin eigentlich stärken will. Ärger mit den Vereinten Nationen ist damit vorprogrammiert. Auch die weiteren Reformvorschläge im...[mehr]

Vatertags-Kanu-Tour 2018 des Kreisvereins Frankfurt/M.
Übergabe der Petition Doppelresidenz mit den ersten 12.000 Unterschriften.
Plenum beim Elternkongress 2018 in Karlsruhe

Aus dem Verein

Dienstag, 18. August 2020 Christian Peters

Väteraufbruch auf dem Familientag in Hamburg

Am 29. August 2020 wird der Hamburger Familientag stattfinden. Im Netz und auch hier und da in Hamburg an bestimmten Orten. Der Väteraufbruch für Kinder Hamburg ist daran aktiv beteiligt.[mehr]

Persönlicher Nachbericht zur Veranstaltung in Hamburg, die unter einem politischen Schwerpunkt stand und gemeinsam vom VAfK, ISUV Hamburg und Papa-Mama-Auch umgesetzt wurde. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Orga-Team in...[mehr]

Dienstag, 29. Januar 2019 Rüdiger Meyer-Spelbrink

Neujahrsempfang VAfK-Frankfurt

Gutbesuchter Neujahrsempfang mit vielen geladenen Gästen, u.a. vom VAMV und dem Sprecher der LAG Väter in Hessen, Ulrich Kuther.[mehr]

Inhaltliche Positionen des Väteraufbruch für Kinder e.V.

offizielle Beschlüsse der Bundesmitgliederversammlung zur inhaltlichen Ausrichtung der Vereinsarbeit

Ziel des Väteraufbruchs für Kinder e.V. ist es, das Aufwachsen von Kindern in ihren Familien durch ein verstärktes Engagement ihrer Väter und durch kooperative Elternschaft, insbesondere nach Trennung und Scheidung, nachhaltig zu verbessern.

Der VAfK versteht sich als Verein für Kinderrechte, als Familien- und Elternverband und als Organisation, die eine fürsorgende und liebevolle Beziehung beider Eltern zu ihren Kindern stärkt sowie für die Gleichstellung von Müttern und Vätern eintritt.

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Elternverantwortung hat Vorrang!

Mit der Entwicklung neuer Grundsätze hat der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VAfK) das neuste Urteil des EGMR aufgegriffen. Stärker als bisher sollen Gesellschaft und Politik die Bindungen zwischen Kindern und ihren Eltern als Grundlagen des sozialen Zusammenhalts der Familien herstellen, fördern und schützen.

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Der Väteraufbruch für Kinder e.V. tritt dafür ein, dass die Rechte der Kinder auf ein liebevolles, ihre Entwicklung förderndes Familienleben staatlich/gesellschaftlich geschützt und durchgesetzt werden. Dazu ist zunächst ein Familienrecht erforderlich, das kooperatives Familienleben von Anfang an fördert und Väter und Mütter bei der Erfüllung ihrer gemeinsamen Sorgepflicht unterstützt. Um dies zu erreichen, braucht es mehr als nur kleiner Änderungen: es ist eine grundlegende Reform des aktuellen Familienrechtes und der notwendigen Begleitgesetze dringend erforderlich.

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Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGMR) vom 3.12.2009 im Fall Zaunegger müssen auch in Deutschland Väter, die mit der Mutter ihres gemeinsamen Kindes nicht verheiratet sind, einen Zugang zur gemeinsamen elterlichen Sorge erhalten, der unabhängig von der mütterlichen Zustimmung ist. Der Väteraufbruch für Kinder e.V. empfiehlt als Lösung die gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsanerkennung, möglichst ab Geburt als Regelfall auch für alle nicht miteinander verheiratete Eltern. In einigen wenigen Ausnahmefällen, die gesetzlich genau zu bestimmen sind, mag diese Regel ausgesetzt sein. Notwendiger Teil dieser Lösung ist, dass die Vaterschaftsanerkennung ohne die Zustimmung der Mutter oder Dritter wirksam werden soll, aber begleitet werden muss von einer eidesstattlichen Erklärung des Anerkennenden, der Mutter in der Empfängniszeit beigewohnt zu haben. Darüber hinaus hat der Anerkennende vorab in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung nach BGB § 1598a einzuwilligen. Eine genetische Abstammungsuntersuchung kann unterbleiben, wenn die Mutter die Erklärung des Vaters bestätigt.

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In Deutschland ist inzwischen jedes dritte Kind von der Trennung seiner Eltern betroffen. Wenn ein Elternpaar sich trennt oder sich scheiden lässt, gehen Mann und Frau auseinander – als Vater und Mutter bleiben sie zusammen in der Verantwortung. Nach Trennung und Scheidung wird jedoch häufig wieder auf ein tradiertes Betreuungsmodell zurückgegriffen: Die Mutter kümmert sich um die Betreuung der Kinder, der Vater um die materielle Versorgung.

Kinder brauchen beide Eltern für eine förderliche Entwicklung. Das Betreuungsmodell der Paritätischen Doppelresidenz ermöglicht paritätische Elternschaft auch nach Trennung und Scheidung und gewährleistet somit die Aufrechterhaltung und Förderung der Beziehung des Kindes zu seinen beiden Elternteilen. Dies entspricht den Vorgaben des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention.

Während das „Residenzmodell“ einen „Lebensmittelpunkt“ des Kindes bei einem „Hauptaufenthalts-Elternteil“ und „Umgangszeiten“ beim anderen, getrennt lebenden „Besuchs-Elternteil“ festlegt, bedeutet die Paritätische Doppelresidenz die gleichwertige, abwechselnde Betreuung von Kindern durch ihre getrennt lebenden bzw. geschiedenen Eltern.

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Allen Kindern beide Eltern von Anfang an – Gesellschaftliche Gleichstellung von Vater und Mutter ab Vaterschaftsanerkennung

Kinder nicht verheirateter Eltern, die keine Sorgeerklärung vor der Geburt ihres Kindes abgegeben haben sind rechtlich erheblich dadurch benachteiligt, dass sie nur einen sorgeberechtigten Elternteil haben. Es ist im Interesse der Kinder, dass beide Eltern ab der Geburt das gemeinsame Sorgerecht haben. Unser Grundgesetz sieht nicht vor, dass Eltern in Abhängigkeit vom Personenstand (weil verheiratet) in eine betreuende, sorgeberechtigte Mutter und umgangsberechtigten Vater geteilt werden. Vielmehr ist es die Pflicht beider Eltern ihr Kind zu versorgen, zu betreuen und zu erziehen.

Unmittelbar nach der Geburt des ersten Kindes muss sich die Familie neu „organisieren“. Sind die Väter noch bei der Geburt dabei, so bleibt die Mutter oft wenige Tage nach der Entbindung mit dem Kind alleine zu Hause während der Vater arbeitet. Sinnvoll wäre hier eine mehrwöchige gemeinsame Familienfindungsphase in der auch der Vater gesetzlich von der Arbeit freigestellt wird (Elternschutzgesetz).

Die gemeinsame elterliche Sorge soll begründet werden, wenn „die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht“ (§1626a BGB). Zur Auflösung der gemeinsamen Sorge gem. §1671 (2) BGB ist es dann aber ausreichend, wenn eine Einzelsorge dem Kindeswohl „am besten entspricht“. Dies führt regelmäßig dazu, dass Eltern in einen Wettbewerb getrieben werden, wer „der beste“ Elternteil für ein Kind ist. Dies fördert Streit, – Streit der vor allem die Kinder belastet und in der Folge einen Elternteil zumeist unnötig der elterlichen Sorge enthebt. Ausschließlich Kindeswohlgefährdung soll die Aberkennung der gemeinsamen elterlichen Sorge rechtfertigen.

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Kinder benötigen neben elterlicher Zuwendung und Unterstützung auch finanzielle Mittel, um ihr Leben und ihre Entwicklung gestalten zu können. In intakten Familien werden diese Mittel gemeinsam von beiden Eltern aus dem gemeinsamen Haushaltseinkommen aufgebracht.

Nach einer Trennung der Eltern stellt sich die Frage, wie der Kindesunterhalt zukünftig geregelt werden soll. Der übliche Weg ist bisher, dass ein elterlicher Haushalt (in der Regel der Mutter) „Betreuungsleistungen“ aufbringt, während in der Regel der väterliche Haushalt für die Finanzierung der Kinder sorgt. Dies ist dem historischen Rollenverständnis geschuldet, dass die Kinderbetreuung Aufgabe der Frau, die finanzielle Versorgung Aufgabe des Mannes sei. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat diese Rollenverteilung vollkommen zu Recht als „ein völlig überholtes Familienmodell“ bezeichnet (Tagesspiegel vom 07.01.2015).

Dies ist jedoch weder gesellschaftlich gewollt, noch der Entwicklung der Kinder förderlich. Die gemeinsame Verantwortung beider Eltern, wie sie bereits in Art. 3 GG festgeschrieben ist, besteht auch nach einer Trennung der Eltern fort und sollte entsprechend ermöglicht und gefördert werden.

Moderne Eltern haben diese „klassische“ Rollenverteilung schon lange aufgebrochen und kümmern sich partnerschaftlich um Familien- und Erwerbsarbeit. Nach einer Trennung auf der Paarebene wollen Väter nicht in die Rolle des Allein-Ernährers gedrängt werden, sondern weiterhin die bisher praktizierte gemeinsame Betreuungs- und Erziehungsverantwortung für ihre Kinder, „auf Augenhöhe“ mit der Mutter, wahrnehmen. In der modernen Nachtrennungsfamilie sollte es keine „Allein-Erziehenden“ mehr geben.

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